Zum heutigen Welttag des Glücks

Das Corona-Virus stellt derzeit unseren Alltag auf den Kopf.
Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit ist wohl die Maßnahme, die unseren Alltag am deutlichsten verändert. Nicht mehr dorthin gehen zu können, wo man möchte, keine Freunde und Bekannte tre
ffen zu können, das verändert alles.

Das zwangsweise Schließen von Geschäften, Hotels und Bars, das Absagen von Messen und öffentliche Veranstaltungen ebenso wie die Aufforderung an die Milchbauern, die Milchmengen freiwillig so weit wie möglich zu reduzieren, bedeutet für viele Menschen starke finanzielle Einbußen und macht vielen Angst.

Gerade am Welttag des Glücks können wir uns aber die Frage stellen, wie wir diese herausfordernde Zeit so gestalten können, dass sie uns nicht umhaut, uns vielleicht sogar neue Möglichkeiten aufzeigt und Glücksmomente schenkt?

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Glücksmomente im allgemeinen Chaos

Während ich diesen Text schreibe, spielen meine 4 Kinder draußen und ich höre ihr Lachen beim Trampolinspringen oder Rutschen. Sie genießen die die überraschende freie Zeit, denn trotz der Hausaufgaben, die sie per Fernunterricht zu machen haben, bleibt Ihnen viel mehr Freizeit als im normalen Schulalltag. Wir haben natürlich Glück: wir leben auf einem Hof, haben viel Platz, die Kinder können sich austoben und es kommen keine anderen Menschen vorbei. So ist es relativ leicht, sich an die Vorgabe, zu Hause zu bleiben, zu halten. Und auch ich saß vorhin in der Sonne und war tatsächlich glücklich.

 

Doch jeder Mensch reagiert anders auf die Corona Situation. Viele haben Angst, handeln panisch oder nervös, machen Hamstereinkäufe und checken alle 5 Minuten, ob es etwas Neues zum Thema Corona gibt. Die Situation ist ernst und es nicht absolut wichtig und richtig, sich an die von offiziellen Stellen ausgerufenen Maßnahmen zu halten.

 

Und doch ist der Umstand, dass es nun eine Corona-Epidemie gibt, an sich neutral. Es gibt eine Epidemie – Punkt. Wir haben immer die Freiheit, uns zu entscheiden, wie wir darüber denken:

Wir Menschen denken im Schnitt zwischen 60.000 bis 90.000 Gedanken. Dabei wählen wir von Millionen möglichen Gedanken genau die 60.000-90.000 Gedanken aus, für die wir uns entschieden haben, sie zu denken. Genau diese ausgewählten Gedanken bestimmen dann, wie wir uns fühlen. In dem Wissen, dass ich die Umstände nicht verändern kann, weil sie eben so sind wie sie sind (übrigens genauso wie ich andere Menschen nicht verändern kann: auch sie sind so wie sie sind), kann ich mich entweder für Gedanken entscheiden, die mir guttun, mich unterstützen und mir Kraft geben oder ich entscheide mich für Gedanken, die mir Angst machen, mich nach unten ziehen und mich zum Opfer machen.

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Denke ich Gedanken, die mich herunterziehen oder solche, die mich stärken? Bin ich Opfer oder Schöpfer meiner Lebensumstände?

Natürlich kann ich mich dafür entscheiden, Gedanken zu denken wie „Ich werde sicher auch noch krank“, „Es wäre so schrecklich, wenn sich die Kinder infizieren würden“, „Der Verdienstausfall wird mich ruinieren“ oder „Wie soll das nur alles weitergehen“. Wenn ich diese Gedanken denke, fühle ich mich hilflos und ausgeliefert. Dazu gehören übrigens auch Schuldzuweisungen wie „Das ist so unfair!“, „Die anderen sollten…“, „Die Politiker machen alles falsch!…“ Dies Gedanken bringen mich nicht weiter. Diese Gedanken zu denken hat keine einzige positive Auswirkung.

Ich kann mich aber auch dafür entscheiden, Gedanken zu denken, die mich aufwärts ziehen. „Wie kann ich diese Situation am Besten für mich nutzen?“, „Wie kann ich anderer in dieser Situation best möglich unterstützen?“, „Welche Vorkehrungen kann ich treffen, um mich möglichst nicht anzustecken?“, „Wie kann ich jetzt in der Krise meinen Kunden gegenüber kommunizieren, um Vertrauen zu schaffen, um danach dann mit meinem Unternehmen wieder durchzustarten?“.

 

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Wichtig: Angst zu haben, negative Gedanken zu denken, bedeutet nicht, „falsch“ zu sein. Es ist normal, denn unser Gehirn ist darauf ausgelegt, Gefahren zu suchen und zu finden. Es ist also kein Zeichen von Schwäche oder davon „sich nicht im Griff zu haben“, wenn man diese Gedanken denkt. Wichtig ist jedoch, sie bewusst wahrzunehmen, ebenso wie die Gefühle, die diese Gedanken eben auslösen. Da Leben ist nicht zu 100 % perfekt. Es ist okay, dass im Leben nicht alles super ist – und gerade sind eben Zeiten, die wir nicht so gerne haben. Da dürfen wir uns auch mal ärgern, dürfen traurig oder enttäuscht sein. Natürlich: das macht uns Menschen aus. Es ist okay. Und dann finden wir wieder bessere Gedanken!

Und nein, es geht nicht darum, die Augen vor der Realität zu verschließen, sich etwas schön zu reden oder unrealistisch zu sein. Denn wie sieht es denn gerade ganz real aus?

  • Natürlich gibt es große Schwierigkeiten, aber die meisten von uns sind Gott sei Dank gesund.

  • Es ist herrliches Wetter.

  • Wir haben mehr Zeit, die wir mit unseren Familien verbringen können oder nutzen können, um uns persönlich weiterzuentwickeln.

  • Wir haben ganz wundervolle Ärztinnen, Krankenpfleger und sonstige Menschen, die sich bis zum Umfallen für andere einsetzen – ein großes Dankeschön dafür!

  • Wir haben auf einmal saubere Kanäle in Venedig, Delfine in Italiens Häfen und zumindest derzeit weniger Müll.

  • Wir haben Nachbarn, die sich gegenseitig unterstützen und Menschen, die völlig fremden Menschen anbieten, für sie Einkäufe zu erledigen.

Wer sich jetzt sämtliche Horrorszenarien gedanklich durchspielt, die eintreten könnten, sich für die Apokalypse wappnet und mit dem Worst-Case-Szenario rechnet, ist noch viel weniger nicht realistisch – und es grht ihm deutlich schlechter!

Was uns hilft, ist uns auf das Gute zu konzentrieren, das auch in einer Krise wie dieser zu finden ist; Auf unsere Gedanken zu achten, denn diese bestimmen unsere Gefühle, die wiederum unsere Handlungen und damit unsere Ergebnisse und Glücksgefühle bestimmen.

Also: für welche Gedanken entscheidest Du dich,  gerade heute am Welttag des Glücks?

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