Meinen Coachingkunden vermiesen drei typische Denkfallen immer wieder ihr Leben. Welche das sind, warum unser Gehirn uns immer wieder in diese Fallen tappen lässt und wie du sie erkennst und auflöst – das alles schauen wir uns in der heutigen Folge an!

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Leben nach Wunsch Podcasts – ich freue mich riesig, dass du dabei bist!

Denkfalle Nr. 1: „Eigentlich ist doch alles gut, also sollte ich doch immer positiv denken!“ 

Diese Denkweise kommt oft auf, weil unser Gehirn gerne einfache Lösungen möchte. Wenn „eigentlich alles okay“ ist, dann sollten wir doch glücklich sein, oder? Aber so funktioniert unser Gehirn nicht.

Warum passiert das? 

Studien zeigen, dass wir täglich etwa 60.000 Gedanken denken, von denen 80 % negativ und 95 % wiederkehrendsind. Diese Negativität ist evolutionär bedingt: Unser Gehirn ist darauf programmiert, Gefahren zu suchen und uns vor Risiken zu schützen – das Überleben steht im Vordergrund, nicht das Glück.

Warum es okay ist, nicht immer glücklich zu sein 

Emotionale Vielfalt gehört zum Menschsein dazu. Negative Gefühle wie Traurigkeit oder Wut fördern unser persönliches Wachstum. Eine Studie der Universität Berkeley hat gezeigt, dass Menschen, die negative Gefühle akzeptieren, weniger Stress und mehr Lebenszufriedenheit empfinden.

Wie du diese Denkfalle vermeidest:

  1. Bewusstheit schaffen: Nimm deine Gedanken bewusst wahr. Frage dich: „Ist dieser Gedanke wirklich wahr? Nützt es mir, ihn zu denken?“

  2. Reflektieren statt bewerten: Akzeptiere negative Gefühle als normalen Teil des Lebens.

Beispiel aus dem Coaching: Eine Coachingkundin, Mutter und Floristin in einem kleinen Dorf, ärgerte sich oft, wenn Kunden zu spät kamen und sie länger bleiben musste. Früher dachte sie: „Ich sollte mich nicht ärgern – das ist unprofessionell.“ Doch damit fühlte sie sich doppelt schlecht: über den Ärger und über die vermeintliche Unprofessionalität. Heute setzt sie klarere Grenzen und akzeptiert, dass manchmal Überstunden dazugehören – ohne sich selbst dafür zu kritisieren.

Denkfalle Nr. 2: „Die Lösung liegt in der Vergangenheit“ 

Unser Gehirn liebt die Idee, dass wir Probleme lösen können, wenn wir die Ursache finden. Doch oft verharren wir in der Vergangenheit und verlieren dabei den Blick fürs Hier und Jetzt.

Wissenschaftlicher Hintergrund 

Studien der Harvard University zeigen, dass Grübeln und wiederkehrende Gedankenmuster unser Stresslevel enorm erhöhen und sogar das Risiko für Depressionen steigern können. Warum-Fragen wie „Warum passiert das immer mir?“ aktivieren das emotionale Gehirn statt den präfrontalen Kortex, der für Lösungen zuständig ist.

Wie du diese Denkfalle vermeidest 

  1. Vergangenheit akzeptieren: Du kannst sie nicht ändern, aber du entscheidest, wie du heute damit umgehst.
  2. Den Fokus auf die Gegenwart lenken: Stelle dir zielführende Fragen wie: „Was kann ich jetzt tun, um mich besser zu fühlen?“

Beispiel aus dem Alltag: Maria, die den elterlichen Hof übernommen hat, haderte lange mit dem Gefühl, nie gut genug zu sein, weil ihre Eltern sich eigentlich einen Sohn als Nachfolger wünschten. Statt sich weiterhin zu ärgern, fragte sie sich: „Wie kann ich mich heute selbst stärken?“ Sie begann, ihre Erfolge bewusst wahrzunehmen und aktiv Selbstvertrauen aufzubauen.

Dich durch ein Coaching von mir unterstützen zu lassen, kann dir ungemein helfen, (wieder) dein Leben nach Wunsch zu leben! Wenn du möchtest, findest du HIER alle Informationen dazu!

Denkfalle Nr. 3: „Ich müsste es doch jetzt besser wissen“ 

Wenn wir ein Werkzeug oder eine Methode kennenlernen, haben wir oft die Erwartung an uns selbst, es sofort perfekt umsetzen zu können. Doch unser Gehirn bleibt menschlich und neigt weiterhin zu Fehlern und negativen Gedanken.

Wissenschaftlicher Hintergrund 

Unser Gehirn hat einen eingebauten Negativitäts-Bias: Negative Ereignisse nehmen wir intensiver wahr als positive. Zudem führt Selbstkritik laut einer Studie der Stanford University oft dazu, dass Menschen in emotionalen Negativspiralen stecken bleiben.

Wie du diese Denkfalle vermeidest 

  1. Selbstmitgefühl entwickeln: Statt dich zu kritisieren, frage dich: „Was würde ich einer Freundin in meiner Situation raten?“

  2. Akzeptiere die Natur deines Gehirns: Negative Gedanken sind normal – und das ist okay.

Beispiel aus der Jahresbegleitung: Eine Teilnehmerin fühlte sich schlecht, weil sie nach einem Streit mit ihrem Mann dachte: „Ich hätte nicht so wütend werden dürfen.“ Heute sagt sie sich: „Es ist okay, dass ich mich geärgert habe. Was kann ich tun, um die Situation zu lösen?“


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Dein Weg aus den Denkfallen 

Unser Gehirn neigt dazu, uns in Denkfallen zu locken – aus Schutz, nicht aus Bosheit. Doch indem wir diese Fallen erkennen und bewusst anders handeln, können wir unser Leben nachhaltig zum Positiven verändern.

In meiner „Leben nach Wunsch“-Jahresbegleitung lernst du genau das: Denkfallen systematisch erkennen, verändern und vermeiden – um wirklich dein Leben nach Wunsch zu gestalten. Melde dich jetzt an und erfahre, wie du deine Gedanken bewusst lenkst und dein persönliches Glück aktiv gestaltest.

Ich  wünsche dir eine wunderschöne Woche,

alles Liebe,

deine Christine